Darum! Wie, wo, was? Achso, ja, der erste Blogeintrag! Cool, dass du ihn liest, hätte ich gar nicht von dir erwartet (Spaß, ich weiß ja nichtmal wer du bist )! Worum geht’s also? Darum, worum’s geht. Also warum ich überhaupt einen Blog schreibe. Das hat ein paar mehr oder weniger gute Gründe. Und weil ich ein Fan von Listen, Nummerierungen und Aufzählungen bin (dank Word!), hier bittesehr:

  1. Ich rede gern. Das heißt, ich teile mich gern mit. Viel zu oft kommt man aber gar nicht zu den Dingen über die man eigentlich sprechen möchte. In der Arbeit spricht man über Arbeitsdinge, auf der FH über FH-Dinge und in der Freizeit über Freizeitdinge (oder gar nicht, weil man zu müde von den Arbeits- und FH-Dingen ist). Und ganz oft spricht man über die Dinge, bei denen man glaubt, dass es die GesprächspartnerIn interessieren könnte – man möchte ja niemanden langweilen. Und jetzt kommt das beste an einem Blog: hier bin ich mehr oder weniger gesprächspartnerlos (tolles Wort). Ich muss meine Themen nicht an irgendjemanden anpassen und es ist mir auch (mehr oder weniger) egal, wenn es jemanden langweilen sollte (mehr dazu in “Muass da wuascht sein” – coming soon!).
  2. Ich will mehr nachdenken. Versteht mich nicht falsch, ich denke schon ziemlich oft ziemlich viel nach. Aber trotzdem hab ich das Gefühl, dass ich zu selten dazu komme wirklich richtig nachzudenken. Über alles, was mich so betrifft. Über Gott und die Welt. Oft denk ich ganz kurz über etwas nach und muss dann wieder aufhören, weil irgendetwas dazwischen kommt. Das muss nichtmal heißen, dass mich irgendjemand anderer davon abhält weiterzudenken, oft bin ich’s einfach selbst. Wenn ich mir jetzt aber vornehme, die Gedanken niederzuschreiben, dann muss ich sie wohl oder übel weiterdenken. Ist doch spitze!
  3. Meine Mama sagt immer, ich erzähl ihr nichts. Hängt wohl hauptsächlich mit oben beschriebener Erzählmüdigkeit zusammen. Oder ich erinnere mich manchmal einfach nicht mehr, was denn so passiert ist oder was mich zu der und der Zeit beschäftigt hat. Tja, Mama (und Papa und Oma und Opa [naja, die wahrscheinlich eher nicht]), jetzt kannst du’s einfach hier nachlesen ! Hoch lebe das digitale Zeitalter in dem man nicht mehr miteinander sprechen muss!
  4. Ich bin kein großer Fan von sozialen Netzwerken. Naja, das stimmt vielleicht nicht ganz, immerhin bin ich auf einigen vertreten. Das hat aber eher praktische Gründe. Mittlerweile kann man sich ja überhaupt nichts mehr ausmachen ohne dafür eine Facebook-Gruppe zu erstellen. Ich bin aber niemand, der täglich 15 Statusupdates postet (die Tatsache, dass ich gerade ziemlich lang nachdenken musste, wie das überhaupt heißt, bestätigt mich in meiner Aussage). Lieber mal ab und zu ein cooles Video oder eine interessante Geschichte teilen, aber das reicht dann auch schon. Warum dann also ein Blog? Die Zielgruppe ist viel exklusiver (Kommst du dir jetzt wie etwas Besonderes vor? Gut!). Jeder, der hierher kommt tut das aus freien Stücken und nicht weil er blöderweise meine Facebook-FreundIn ist. Und das find ich gut (obwohl ich mir sicher bin, dass ich jeden neuen Eintrag sofort auf Facebook posten werde, immerhin will man ja doch gelesen werden!).
  5. Leute, die einen Blog haben sind cool. Außer man ist Australierin und schreibt einen Blog über seine erfundene Krebserkrankung. Das ist dann nicht so cool.
  6. Mein Menü schaut jetzt besser aus. Immerhin hab ich jetzt fünf statt langweiligen vier Menüpunkten!
  7. Ich hab viel zu sagen. Nachdem ich mich entschlossen habe einen Blog zu schreiben, hatte ich ca. 7 Millionen Ideen für Einträge. Mal schauen, wie viele ich auch wirklich umsetzen werde .

Also worum wird’s jetzt gehen, was erwartet euch?

  • Erstmal noch eine Liste (yay!)
  • Viele Weisheiten (weil ich sehr weise bin)
  • Lustige Zitate (von Leuten, die ich kenne und mag)
  • Vielleicht ab und zu ein paar nette Fotos
  • Coole Videos oder andere Dinge, die ich euch zeigen möchte
  • … und ein Mischmasch aus Urlauben, Essen (ich liebe Essen) und sonstigen schönen Dingen

Ich freu mich über Kommentare oder sonstige Rückmeldungen, am allermeisten dann, wenn sie positiv sind!

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